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Die Handflächen liegen
sanft aufeinander, in der Mitte ein ganz kleiner Zwischenraum, ein Hauch
von Luft. Man beginnt, durch die Handflächen
ein- und auszuatmen.
Man spürt, wie die Energie zwischen den Handflächen - nicht
entsteht, denn sie ist immer da -, aber durch die Aufmerksamkeit deutlich
wird und eine klare Verbindung zwischen beiden Händen wird wahrnehmbar.
Zunehmend spürt man, dass die Handflächen beim Einatmen automatisch
ein bisschen auseinander wollen, Raum brauchen. Beim Ausatmen wollen die
Hände ebenso automatisch wieder ein wenig zusammengehen, so als würden
sie unsichtbar gezogen.
Man kann, wenn man möchte, den Raum zwischen den Händen vergrössern,
sich dabei bewegen, ohne aufzuhören, durch die Handflächen ein-
und auszuatmen und man wird feststellen, dass die Verbindung erhalten
bleibt, so lange, bis man zum Abschluss der Übung beide Hände
mit einem leisen Zusammenklappen schliesst und so die Verbindung wieder
unterbricht.
Es ist eine wunderbare Übung, um seine eigene Wahrnehmung und die
Verbindung zum Universum oder zu einem anderen Menschen zu trainieren.
Ausserdem die beste Vorbereitung auf eine SEIKI-Behandlung.
In der Behandlung selbst passiert nichts anderes, nur dass in diesem Fall
die zweite Handfläche die zu behandelnde Person ist.
Wir atmen mit ihr aus und ein, lassen die Verbindung entstehen, fühlen,
wie unsere Hand automatisch angezogen wird vom Anderen, lassen sie dorthin
gehen, wohin sie gehen möchte, werden Eins mit dem Anderen für
den Zeitraum der Behandlung, überlassen uns in dieser Einheit dem
natürlichen Fluss des Universums.
Die Verbdinung wird irgendwann automatisch wieder schwächer und wie
die Handflächen in der Übung dann wie von selbst wieder zusammenklappen
wollen, geben wir dem Impuls nach und beenden die Verbindung, dankend
und mit Respekt.
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